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Nightmare of the Wolf – Lohnt sich das Anime-Prequel?

Mit dem Netflix-Orignal-Film the Witcher: Nightmare of the Wolf bekommt das „The Witcher-Repartier“ des Streaming-Giganten eine weitere Scheibe an Hexer-Content.

Diesmal dreht es sich nicht nicht wie sonst um den charismatischen Geralt, sondern um die Vorgeschichte von dessen Lehrmeister Vesemir. Außerdem erhalten wir mit dem in Korea animierten Actionfilm erstmals eine Anime-Adaption zu einer von Andrzej Sapkowski’s Erzählungen.

Ob sich der blutige Anime-Ableger des The Witcher-Kompendiums lohnt erfahrt ihr hier.

Infobox

Serientitel: Nightmare of the Wolf

Genre:
Fanatsy| Action | Anime

Umfang: 83 min

gesehene Sprachversion: deutsch

Verfügbar: Netflix

Inhalt:

Nightmare of the Wolf erzählt die Vorgeschichte des Hexers Vesemir, dem späteren Lehrmeister von Geralt von Riva. Sie erklärt auch den Umstand, warum es zu Geralt’s Zeit nur noch wenige Mitglieder der Hexer-Zunft gibt.

Zusammenfassung – Um was geht’s in Nightmare of the Wolf?

Vesemir führt ein einfaches Leben als Diener eines Grafenhauses, als eines Tages der Hexer Deglan angeritten kommt um die Gräfin von einem Monster zu befreien.

Vesemir unterstützt den Hexer dabei bei der Monsterjagd und sehnt sich daraufhin nach mehr Abenteuern. Er beschließt, auch ein Monsterschlächter zu werden und reist daraufhin nach Kaer Morhen, der Hexerschule mit dem Zeichen des Wolfes. Dort unterzieht er sich der grausamen Hexerausbildung, die nur wenige der Kinder dort überleben und wird schließlich zu einem talentierten jungen Hexer.

Doch ein Schatten legt sich Jahre später über Kaer Morhen. Die Hexer-Hassende Zauberin Tetra versucht die Menschen in Kaedwin gegen die abnormalen und mutierten Hexen aufstacheln und die alte Feste zu stürmen um so dem Dasein der Hexer ein Ende zu bereiten.

Vesemir erfahrt unterdessen, das Tetras Anschuldigungen an die Hexer nicht ganz unwahr sind.


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Worldbuilding

Die Welt in Nightmare of the Wolf ist beinah dieselbe, die man durch Geralt von Riva auch aus den Büchern, der Netflix-Show sowie den Spielen kennen sollte.

Mit „beinah“ meine ich, dass die Hexer-Zunft im Gegensatz zur Geralt-Saga zu dieser Zeit noch sehr weit verbreitet war.

Die nördlichen Königreiche, sind Intrigöse Länder die von Menschen sowie Anderlingen (Zwergen, Elfen & Gnome) bewohnt werden. Es ist eine düstere, gefährliche und durch die magische Konvergenz mit Monstern geflutete Welt. Gerade für letzteres schufen Magier die Hexer-Zunft.

Die Hexer sind berüchtigt für Ihre Abnormität und Ihre übermenschlichen Fähigkeiten, die Sie durch die schmerzhafte Mutationen während ihrer Ausbildung erlangen.

Sie töten Monster, wenn der Preis stimmt.

Protagonisten & Antagonisten

Wer Vesemir aus den Büchern und den Computerspielen kennt, der mag sich vielleicht mit der jüngeren, rebellischen Version des Monsterjägers anfangs etwas schwer tun. In the Witcher: Nightmare of the Wolf geht Vesemir freiwillig zu den Hexern um seinem einfachen Leben zu entfliehen. Er genießt das Leben, jagt Monster und prahlt mit seinen Abenteuern.

Nightmare of the Wolf

Vesemir kämpft aber nicht nur für das Gold. Wenn es um seine eigenen Überzeugungen geht lässt er sich von niemanden dazwischen quatschen. Er hat das Herz am rechten Fleck und kümmert sich um die Menschen um Ihn herum.

Am Ende des Films, weicht der arrogante und überhebliche Charakter dem strengem aber fürsorglichen Ausbilder Kaer Morhen’s.

Ich werde nie wieder erlauben, dass einer von Euch zögert. Entscheidet.

– Vesemir zu seinen Schülern in Nightmare of the Wolf

Tetra hingegen verfolgt nur Ihr eigenes Ziel. Die Mächtige Zauberin hegt einen großen groll gegen Vesemir’s Zunft und versucht mit allen Mitteln die normalen Bürger gegen die Hexer aufzubringen.

Die Gräfin llyana Zerbst, die früher ebenso als Dienerin auf dem Anwesen gemeinsam mit Vesemir gelebt hat, versucht Tetra mit allen politischen Mitteln Aufzuhalten. Sie besucht Ihre frühere Jugendliebe um Ihn vor der Gefahr zu warnen die Tetra für Kaer Morhen darstellt.

Technische Umsetzung

Hexer in einem Anime zu sehen war mal was anderes.

Allerdings gefällt mir eigentlich das Limit der übermenschlichen Fähigkeiten der Monsterjäger. Im Anime fuchtelt Vesemir stattdessen gefühlt 10 Minuten in der Luft umher ohne Schaden zu nehmen. Jo, muss man eben mögen. Cool aussehen tut’s auf jeden fall!

Zusätzlich hätte ich mir für die coolen Actionszenen etwas mehr FPS gewünscht. An manchen stellen wirkte das ganze etwas ruckelig.

Fazit

Für alle Witcher-Neulinge, die weder aus den Büchern noch aus den Spielen erfahren haben, wieso es nur noch so wenige der Monsterjäger gibt, ist Nightmare of the Wolf eine gute Ergänzung.

Alle Witcher-Haudegen da draußen, können sich diesen Teil eher sparen. Neues erfährt man bis auf Vesemir’s Kindheit nicht wirklich. Außer vielleicht, dass die Hexer gemeinsam mit den Magiern für Monster-Nachschub gesorgt haben, damit das Geschäft nicht ausgeht.

Schaut euch den Trailer zum Film an.