the expanse Review 2021

The Expanse (Staffel 1-5) Serien-Bewertung

Ein Resümee aus 5 Staffeln the Expanse (Bewertung)

Oye, Beltalowda! Jüngst habe ich die 5. Staffel der nun „Amazon-Original Serie“ (Amazon hat die Serie vom Sender SyFy vor zwei Jahren übernommen) the expanse abgeschlossen und kann zu meiner Bertung schon einmal eines vorweg sagen: that was one Hell of a ride!

Daher dürft ihr hier erfahren wie meine persönliche Bewertung gegenüber der SciFi Serie ausgefallen ist. Lohnt sich der Start der TV-Show noch? Wie geht es für das Franchise weiter?

Schaut euch gerne auch hier meine anderen Reviews über Bücher und Serien/Filme an! Kommentare und Meinungen sind stets erwünscht!

Disclaimer: Für mein Reviews und meine persönliche Unterhaltung sehe ich überwiegend Filme und Serien in der Originalfassung. Es sei also gesagt, dass ich (wie so oft) the expanse in englisch mit deutschen Untertitel gesehen habe. Die Bewertung von the Expanse erfolgt wie immer nach meiner eigenen Meinung!

Zusammenfassung


Genre:
Drama | Mystery | Science-Fiction | Thriller

Umfang: 5 Staffeln / 56 Folgen

Gesehene Sprachversion: english (deutsche untetitel)

Verfügbar: Amazon Video

Inhalt: In the Expanse besiedelt im 24. Jahrhundert die Menschheit seit einigen Generationen das Weltall. Der Mars wurde kolonisiert und im Belt (zu deutsch: Der Gürtel), dem Asteroidengürtel innerhalb unseres Sonnensystems sind die Belter zuhause.

Zwischen dem fortschrittlich militarisierten Mars und der mächtigen Regierung der Erde steht ein kalter Krieg.

Die Bewohner des Gürtels hingegen werden klein gehalten. Sie sind auf die Lieferung von Wasser und Sauerstoff der „inners“ (der Inneren Planeten) angewiesen und geraten daher oft zwischen die Fronten der rivalisierenden Supermächte.

Es dauert nicht lange, da eskaliert der Streit zwischen den Nationen als ein Eisfrachter von einem Kriegsschiff mit Tarnvorrichtung zerstört wird.

Inmitten der Auseinandersetzung muss Erdling James Holden, (gespielt von: Steven Strait) zusammen mit einigen seiner Crewmitgliedern zusehen, wie das Schiff samt rest der Besatzung explodiert.

Es beginnt eine Reise durch’s All, auf der James mit seiner Crew und dem gestohlenen Kriegschiff Rocinante eine mysteriöse Entdeckung nach der anderen Macht. Verschwörungen werden aufgedeckt und die Frage geklärt, ob die Menschheit im Universum alleine ist.


Worldbuilding & Charakter

Ich gebe zu, dass ich nachdem zwei oder drei Folgen der ersten Staffel der Serie gesehen habe nicht sonderlich neugierig geworden bin. Das ist unter anderem der Komplexität der Gruppierung von Menschen zu schulden.

Menschen auf dem Mars, Menschen auf Raumstationen und die guten alten machtgierigen Menschen auf Muttererde. Was sich Anfangs simpel anhört ist in Wahrheit sehr komplex aber nachvollziehbar aufgebaut.

So sind zum Beispiel die Bewohner vom Planeten Mars durch die niedrige Schwerkraft auf Ihrem Heimatplaneten anfälliger für die Oberfläche der Erde.

Wo sich die Marsianer nur mit Schwindel und erbrechen herumschlagen müssen, da haben es die Belter mit Lebensbedrohlichen Risikien zu tun, sobald sie auf einen Planeten kommen. Ihr Körperaufbau ist die niedrige Schwerkraft auf den Raumstationen gewohnt und daher verkraften Sie den „Boden der Tatsachen“ umso schlechter.

Beltalowda (im Beltaslang: alle Belters)

Meine favorisierte Gruppierung in the Expanse sind die Belters.

Auf Raumstationen aufgewachsene, im All arbeitende, stolze und vielschichtige Menschen die viel Leid und Druck durch die wohlhabenden Planetenbewohner ertragen müssen.

Dabei sind die Belters nicht nur Belters, Nein! Vielmehr gibt es unzählige Fraktionen der Astereoidenbewohner, die einen in radikale oder kriminelle Vereinigungen, die anderen Arbeitergewerkschaften. Alle (mehr oder Weniger) vereint unter der Flagge der OPA, (Outer Planets Alliance) die versucht die Interessen aller Belters gegenüber den Planetenbewohnern zu vertreten.

Die Beltern sind Stolz & Stur, haben eine eigene Sprache entwickelt und sind wie bereits erwähnt körperlich durch die Bedingungen im All nicht in der Lage auf Planeten zu überleben. Was die Belter alle gemeinsam haben, ist die Abneigung gegenüber den „Inyalowda“. Deren Firmenunternehmen sind meist auch die Auftraggeber für die Arbeiterschaft der Belter.

Inyalowda (im Beltaslang: Die Bewohner der Planeten)

Die Belter nennen Sie die Inneren, Planetenbewohner, Unterdrücker Ihres Volkes. Mars & Erde.

Erde

Die Erde ist wie wir Sie teilweise heute auch kennen Mächtig und Überbevölkert. Die Arbeitslage ist ziemlich beschissen, dass Militär vergleichsweise zu Mars unterentwickelt.

Im Gegensatz zu Mars, ist die Erde allerdings nicht auf Sauerstoff und Wasserlieferung aus dem All angewiesen.

Mars

Nach der Kolonisierung von einigen Jahrzehnten ist es Mars immernoch nicht Gelungen eine funktionierende Atmosphäre auf dem Planeten aufzubauen.

Aufgrund der angeheizten Außenpolitik mit der Erde hat Planet Mars deshalb auf die Entwicklung und Forschung von Waffen gesetzt. Mit Erfolg: Mars ist der Erde, was die Feuerkraft und Technik angeht weit voraus!

Nachvollziehbarkeit der Welt

Für die Bewertung des Worldbuildings von The Expanse könnte ich eine glatte 10/10 vergeben. Ich habe lange nichts gesehen, dass so nachvollziehbar und realistisch gestaltet wurde wie diese Serie.

Auch auf der technischen Seite macht die Show einen super Eindruck. Gerade die CGI Sequenzen für die Schiffe sind wahrlich ein Hingucker!

Wo andere Sci-Fi Produktionen auf WARP, Lichtgeschwindigkeit und haste-nicht-gesehen setzen, da setzend ie Showrunner von the expanse auf „realismus“.

Wenn die Piloten mit Ihren Schiffen durchs all manövrieren, dann fühlt sich echt an! Die Schwerkraft sowie atmosphärische Bedingungen wie Temperatur und Druck machen das ganze zusätzlich sehr nachvollziehbar.

The expanse macht Sci-Fi zu einem Weltraumsimulator und das macht verdammt spass!

Story

Captain James Holden und seine Crew bilden Anfangs den Kern der Storyline

Die Crew:

  • James Holden, ein Erdling mit Führungserfahrung und Helfersyndrom (gespielt von Steven Strait)
  • Naomi Nagata, eine Belter und gewiefte Technikerin; (gespielt von Dominique Tipper)
  • Amos Burton, ein stumpfer Muskelprotz von Planeten Erde (gespielt von Wes Chatham)
  • Alexander Kamal der Pilot vom Mars (gespielt von Cas Anvar)
  • Die Rocinante, ein Kriegsschiff vom Planeten Mars

Wie bereits erwähnt, sind die vier Freunde nach den Ereignissen auf der Canterberry zu Ihrem Schiff „Rocinante“ gelangt und verfolgen seit jeher die Spur des Protomolekül (einer Außerirdischen Substanz die vom Planeten Erde erforscht wurde.)

Wie so oft wurde das Protomolekül auch für die Waffenproduktion erfroscht. Das hierbei Opfer gefordert wurden muss ich wohl nicht erwähnen. Die Leidtragenden waren auch hier wieder einmal die Belters.

Die Storyline wechselt gern zwischen den Ereignissen auf den Planeten und dem All. Nach der Ersten Staffel wird es zwar ein wenig Mau, doch dran bleiben lohnt sich! Staffel 4 und Staffel 5 haben es in sich und versprechen Spannung und interessante Plots!

Fazit

Für meine Bewertung von the Expanse sei gesagt: Es gibt Höhen und Tiefen. Sei es das nervende Helfersyndrom von Holden, Naomis ständiges hin und her oder die sich ewig ziehende Storyline um das Protomolekül. Auch die Entscheidung für das Serienaus einer wichtigen Figur und der Umsetzung im Script gehörte zu den Dingen die mich gestört haben.

Alles in einem kann ich the Expanse allein schon wegen der facettenreichen und gut geschriebenen Figuren empfehlen! Sie sind emotional, Stur, Machtgierig, Hilfsbereit und jeder von Ihnen hat Ecken und Kanten.

Wer nach politischen Agendas, Gender-Diskussionen oder irgendeiner anderen heute so beliebten Bullshit-Message sucht, der ist hier Fehl am Platz. Und das ist auch gut so!

The Expanse versucht nicht irgendwelche Rassenprobleme oder Gleichberechtigungen zu klären, die die Besetzung oder gar die Umsetzung beeinflussen würden wie es heutzutage üblich ist. Keine der weiblichen oder männlichen Charaktere fühlt sich in Ihrer Rolle erzwungen an. Es gibt keine hirnrissigen Männlein-Fräulein vergleiche nur um der Message willen.

Vielmehr bleibt es der fiktiven und spannenden Geschichte Treu und spiegelt gerne mal die Abgründe und wahren Probleme der Menschheit wieder.

Die visuelle und technische Umsetzung ist eine Augenweide. Die Darstellung des Weltraums ist realistisch und vermittelt die allgegenwärtige Gefahr.

2 Kommentare zu „The Expanse (Staffel 1-5) Serien-Bewertung“

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