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The Subtle Art of Not Giving a Fuck – Buchreview

Rezension des Buches The Subtle art of not giving a fuck, Die subtile Kunst des darauf Scheißens

Die subtile Kunst des darauf Scheißens: Ein Selbsthilfebuch, das verkehrt herum geht.

The Subtle Art of Not Giving a Fuck: Ein tolles Buch!

Wir kennen Sie alle. Die Selbsthilfegruppe, bestehend aus Büchern wie Atomic Habits klassikern wie Think Big and Grow Rich und vielen Anderen.

Mark Manson schickt seinen Bestseller TSAONGAF ins Rennen und überzeugt mit direkten Ton und wenig Angst davor Gefühle zu verletzen.

Aber kann man es als Kunst bezeichnen, wenn man weiß wie man auf Dinge scheisst?

Bei dem ganzen Bullshit den ein denkender und fühlender Mensch im 21. Jahrhundert fertig werden muss würde ich sage: Ja! Es ist eine Kunst für sich, dass alles zu verarbeiten und nicht daran zu zerbrechen!

Infobox
AutorMark Manson
Seitenzahl212 (englische Version); 262 (deutsche Version)
Original-Titelthe Subtle Art of Not giving a Fuck (gelesen)
Deutscher TitelDie subtile Kunst des Daraufscheissens (nicht gelesen)
GenreSelbsthilfe, Ratgeber
weitere Bücher des Autorshier (*)
ASINB019MMUA8S
InhaltIn The Subtle Art of Not Giving a Fuck (dt. Die subtile Kunst des darauf Scheißens) spricht Mark Manson über gesellschaftliche Probleme und wie wir Menschen dazu tendiere uns zu viel Gedanken über alle möglichen Dinge zu machen. Vor allem aber geht es darum sich diesen Gedanken zu stellen und wie das zu einem glücklicheren Leben führen kann.
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Disclaimer: Ich habe die englische Version Audible gehört. Diese Unterscheidet sich allerdings Inhaltlich nicht von der deutschen Version

Die Kunst (nicht) darauf zu scheissen/ (Not) giving so many fucks!

Ja, diese Worte sind Musik in meinen Ohren. Und Hand aufs Herz: Was Mark Manson im Buch anspricht – nämlich die Tatsache das wir zu viel „fuck“ auf verschiedene, meist irrelevante Dinge geben – ist zugegeben nichts neues. Die Art und Weise wie er es tut ist allerdings sehr ansprechen. Der Mann spricht Tacheles. Und das mag vorallem zu Anfang ziemlich niederschmetternd sein.

Der Inhalt

Zu Beginn reflektiert der Inhalt in einem flotten Tempo viele grundlegenden Probleme unserer heutigen Gesellschaft. Überwiegend greifen die Worte dabei vor allem eine Person schamlos an:

Den Leser.

Jap, richtig gehört. DICH. Zumindest Unterbewusst. Denn Anlügen kann man vielleicht seinen Partner, Freunde oder Arbeitskollegen. Aber deine Gedanken erkennen sofort die Tatsachen: Dir ist es absolut bewusst, dass es dein Leben nicht weiter bringt wenn du drei Stunden lang auf Tik-Tok Katzenvideos glotzt und leicht bekleideten Girl’s dicke Herzen auf Ihre Videos gibst.

Probleme (an)erkennen

Ja, jeder hat sein Päckchen zu tragen, dass heist allerdings nicht darunter zusammenbrechen zu müssen.

Ich mache keinen Hehl daraus: Das Buch gibt dir Anfangs das Gefühl, dass dein Leben scheisse ist und dass du zu viel f*** auf das neue Haus deiner Nachbarn gibst, dass du die Insta-Post deines Bekanntenkreises beneidest und dich – möglicherweise 25, keinen Partner, Scheissjob – ernsthaft fragst was zum Teufel nicht mit dir stimmt.

Auch ich habe mich hier angegriffen gefühlt. Aber fängt Selbsterkenntnis nicht genau da an? Dort wo es weh tut? Richtig! Aber: Scheissegal, fuck it, dass Leben geht weiter! Man könnte jetzt meinen, dass uns Mark Manson allein schon mit dem Buchtitel sagen will, dass wir auf alles scheissen sollen.

Aber im Gegenteil: Er möchte lediglich zeigen, auf die richtigen Dinge zu scheissen.

Wanting positive experience is a negative experience; accepting negative experience is a
positive experience.

Mark Manson, The Subtle Art of Not Giving a Fuck

Dieses Zitat hat mir ganz besonderes gefallen. Um sich selbst zu ändern kommt man nämlich nicht drum herum zu akzeptieren, dass man ein scheiss Problem hat. Und das scheiss Problem zu erkennen ist etwas gutes!

Der Kern

Selbsthilfe fängt bei dir selbst an. Und dieses Buch spricht genau das an. Siehe deine Probleme, hör auf zu heulen.

Akzeptiere, dass es OK ist das Dinge mal schief gehen und entscheide selbst was wichtig ist. Egal was du tust, das Leben ist kein verdammter Ponyhof und er wird sich auch dann keiner sein wenn du das Buch gelesen hast. So viel sei gesagt.

Vielmehr spricht der Kern zwischen den 160 „fucks“ (Ja es sind 160 mal) etwas Grundlegendes an, dass die moderne Gesellschaft so gut es geht versucht zu vermeiden:

Leiden.

Die Notwendigkeit des Leides, war in der Vergangenheit der wichtigste Lehrer für das Leben. Heute jedoch, sind wir genau darauf aus unser Leben so einfach und gemütlich wie nur möglich zu gestalten.

Wohlstand und Überfluss, so Manson, ist Studien nach zu folgen, einer der wichtigsten Gründe dafür, warum einige von uns nicht wissen wo hin mit sich.

Just doit!

Schau ein paar Youtube-Videos über Motivation, das ist total motivierend! So ein Bullshit! Ja ich habe das auch oft getan.

Letztendlich bewirkt nur Handlung/ Aktion wahre Motivation.

Tu einfach was, du wirst sehen wie motivierend es sein kann einfach mal was zu machen. Auch dieser Punk, den Manson in aller Deutlichkeit anspricht trifft ins Schwarze. Und dieser Grundsatz trifft auf jedes Selbsthilfe-Buch zu.

Fazit

Dieses Buch, liefert passende und zeitgemäße Ansätze wie man mit diversen Lebenssituationen umgehen sollte. Und alles fängt bei einem selbst an.

Daher kann ich jedem das Erstwerk von Mark Manson empfehlen, der auf der Suche nach ein wenig mehr Wahrheit und Selbstfindung ist.

Wer allerdings einen literarisches Wunderwerk oder einen Ändere-dein-Leben-500-Seiten-Wälzer sucht der trifft bei dem vorliegenden Titel eher ins Leere.

Aber mal ehrlich: 224 Seiten sind mehr als genug! Und wer bei Merlin’s Bart liest 500 Seiten Selbsthilfebücher? Was stimmt nicht mit dir?

Für wen ist dieses Buch?

Einer bestimmten Zielgruppen würde ich diesen Titel nicht umbedingt zuordnen.

Jeder, (wirklich jeder) denkt in der Modern-Society über zu viel Dinge nach. Daher würde ich dieses Buch auch generell jedem empfehlen und ganz besonders denen unter uns (wie auch ich selbst) die manchmal dazu neigen aus der kleinsten Mücke einen Olifanten zu machen.

Die subtile Kunst des darauf Scheißens bietet dir genau das.

Mehr Informationen zum Autor findet ihr hier https://markmanson.net/

Beide Versionen – sowohl deutsch als auch englisch – findet ihr hier:

Über den Autor

1 Kommentar zu „The Subtle Art of Not Giving a Fuck – Buchreview“

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